Wir wünschen Frohe Weihnachten 2008 und einen guten Jahresbeschluß!
Dezember 2008
+ VOLCATIA Chubby Checker +
“Teddy” ...
“He was the best dog I ever had. He loved me so much and was so devoted to me. I cannot imagine life without him now.”
Thank you, Laura, for giving him the home, I’d been dreaming for. I’d wish, all my darlings would have such a loving and caring home. My thoughts are with you ...
XO
Brigitte
November 2008
+ VOLCATIA Fats Domino +
“Domino” ...
Wenn sich im Paradies eine Menschenseele und eine Hundeseele begegnen, dann muß sich die Menschenseele vor der Hundeseele verneigen. (sibirisches Sprichwort)
Antagene nun auch in Deutschland
Antagene hat nun auch ein Büro in Deutschland. Mehr Informationen gibt es hier: www.antagene.com/de
Die FCI hat sich beraten ...
… und wie so oft mutet das Ergebnis doch etwas seltsam an. Ab 01.01.2009 sollen auf Ausstellungen neue Regeln gelten, sprich: Es soll klar bestimmt sein, welche Hunde von Zucht und/oder Ausstellungen ausgeschlossen werden. In dem Nachsatz jedes FCI-Standards heißt es nunmehr:
“Dogs should be disqualified from shows and eliminated from breeding if they do not correspond to the type required by this standards, if they have a behaviour which is clearly not in line with the requirement of this standards, if they show signs of albinism, if they have substantial dental defects or jaw anomalies, if they behave aggressively or if they are overly shy. This is also valid for dogs which correspond so little to a single feature of their breed that their health is threatened.
Dogs should be eliminated from breeding according to the FCI International Breeding Rules if they show unsound temperament, congenital deafness or blindness, hare-lip, cleft palate, PRA, epilepsy, cryptorchidism, monorchidism or diagnosed severe hip dysplasia. Dogs should be disqualified from shows if they have a colour and/or coat imperfection.”
Da stellt sich mir die Frage: Was bedeutet “a colour and/or coat imperfection” beim Cocker-Spaniel? Gut, laut dem Standard soll der Cocker-Spaniel ein schlichtes Haarkleid haben. Doch welcher Aussteller würde heute noch auf einer Show etwas gewinnen mit einem Cocker-Spaniel, der ein schlichtes Haarkleid hat? Oder anders gefragt: Welcher Cocker-Spaniel geht heute noch mit unbehandeltem Haar in den Ausstellungsring? Nein, liebe Leute von der FCI, schon lange gehören Messer, Effilierschere, Coat-King, Schermaschine usw. zur Grundausstattung eines jeden Spaniel-Groomers. Und mittels dem entsprechendem Shampoo, Conditioner, Hochleistungsfön etc. läßt sich manches widerspenstige Haar in ein seidiges, anliegendes Haarkleid verwandeln. Und Farbfehler werden mit Färbemittel überspielt, damit keine Disqualifizierung erfolgt. Hatten wir doch alles schon. Angesichts dieser Fakten stellt sich mir die Frage: Welcher Richter könnte beurteilen, inwieweit der ihm vorgestellte Hund haarkleidmäßig bearbeitet wurde? Ich persönlich glaube nicht, daß ein unbedarfter Dritter überhaupt eine Ahnung davon hat, daß derselbe Championrüde, den er da vor sich hat, 48 Stunden vorher noch eher den Namen “Wollsau” verdient hätte und nur dem künstlerischen Handwerk sei Dank ein “typisches” Haarkleid aufweist.
Und ist es den zuständigen Leuten der FCI vollkommen entgangen, daß es heutzutage Gentests gibt? Gerade beim Cocker-Spaniel haben wir einen Gentest auf prcd-PRA, was heißt, daß man auch betroffene Hunde in die Zucht nehmen kann, um langfristig diese Krankheit zu bekämpfen. Ich bin froh, unseren Woody (prcd-PRA affected) nicht aus der Zucht geworfen zu haben, nachdem der DOK-Augentierarzt diesen Defekt feststellte. Seine Tochter ist Trägerin dieser Krankheit (prcd-PRA carrier), wird jedoch selbst nie daran erkranken. Ihr Sohn wiederum ist bereits frei (prcd-PRA clear) und wird diese Krankheit niemals weitergeben und natürlich auch nie daran erkranken. Vernünftig eingesetzt sind Gentests gute Tools für uns Züchter, um langfristig gesunde Hunde zu züchten. Die Zuchtbestimmungen sollten dementsprechend zeitgemäß sein und auf jede Rasse eigens zugeschnitten.
Mir persönlich ist es völlig schleierhaft, wie ein Großteil der Cocker-Spaniel-Züchter überhaupt züchtet, ohne bei mindestens einem Elternteil sicherzustellen, daß dies ein Hund ist, der frei von FN (Familial Nephropathy, einer tödlich verlaufenden Nierenerkrankung) ist. Welpeninteressenten kann man nur raten, darauf zu achten, nur einen Hund aus getesteter Verbindung zu kaufen! Aber das ist wieder eine andere Geschichte und anscheinend hat der Begriff “FN” noch nicht den Weg nach Brüssel in die Zentrale der FCI gefunden …
26. August 2008 ~ Wir nehmen Abschied von
Dr. Lucian-Doru Pipas
Luci (Ex-Mann meiner Freundin Berthy) züchtete unter dem Präfix “Asklepyos” English Cocker-Spaniels und Schnauzer in seiner Heimat Rumänien.
Wir importierten “Asklepyos Broken Arrow” (Darius) aus seinem Zwinger und durften “Asklepyos Eau de Cartier” (Caty), sowie “Asklepyos Vignette” (Cozette) zur Zucht verwenden.
Luci starb in Finnland, wo er als Ersatzrichter auf einer Hundeausstellung fungierte.
Er starb im Alter von nur 41 Jahren.
Unser Mitgefühl gehört seiner Mutter und seinem Vater.
Danke, Gaby, für den Tipp, bei der Besitzerin anzurufen, die diesen Schatz ins Tierheim abschieben wollte.
Auf einer Züchterseite entdeckten wir den Hinweis, daß eine Zucht kein Hobby sein soll, sondern eine Lebenseinstellung. Schließt das eine das andere wirklich aus?
Unsere Meinung dazu finden Sie auf der Seite Hobbyzucht.
Juni 2008 ~ “Vello of great Mountain”
hat ein neues Zuhause, denn aufgrund von Patella Luxation (PL) ist er leider zuchtuntauglich.
Und dieses Mal war es die richtige Familie!
Nicht solche Leute wie die angehende Cockerzüchterin Frau Melanie B., die sich (mit Wissen von Frau M.) den Hund in betrügerischer Absicht unter den Nagel reißen wollte!
Eine haarsträubende Geschichte war’s, die wir dank Technik und wahrer Freunde aufklären konnten und im Verlauf derer wir auch herausfanden, daß Frau M. uns vorher unter falschem Namen E-Mails gesandt hatte, um nach dem Preis des Rüden zu fragen.
Danke, Frau M., Sie haben uns wieder einmal mehr gezeigt, wie man es nicht macht!
Für uns hatte Priorität: - den richtigen Platz für Danny zu finden - sein neues Zuhause vorab kennenzulernen - ihm die Möglichkeit geben können, seine neue Familie kennenzulernen
Anmerkung Januar 2009: Wir sind froh, daß wir regelmäßig von Danny’s Familie hören und alle sehen. Danke, Bärbl & Familie! :-)
Mai / Juni 2008 ~ Welpen
Wir haben Welpen in rot, schwarz und schwarz mit loh
Aktuell: Alle Welpen haben ein Zuhause gefunden!
Mai 2008 ~ + Onkel Herbert +
11. März 2008 ~ + Berthy Vleeming +
Auch wenn ich mich schon länger mit dem Gedanken tragen mußte, daß meine Freundin nicht mehr lange zu leben hatte, so machte es das Ganze nicht einfacher.
In meiner Erinnerung wird sie eine Persönlichkeit mit Charakter bleiben, die mit aller Konsequenz immer zu dem stand, was sie sagte.
Doch für mich war sie eine liebenswerte und gute Person, welche mich stets an ihrem Wissen und an ihren Erfahrungen teilhaben ließ, ein Vorbild von der Minute an, als wir uns das erste Mal trafen. Eine Frau, mit der ich diskutieren, weinen und lachen konnte, meine „große Schwester“ im Geiste und meine beste Freundin, mit der mich viel mehr verband als „nur“ unser gemeinsames Hobby, die Cocker-Spaniels.
Bevor die Tumore festgestellt wurden, meinte Berthy einmal zu mir: „Weißt du, wenn wir alt sind, dann werden wir wahrscheinlich irgendwo am Strand sitzen, bei einer Flasche Rotwein und mit einem Joint in der Hand, ohne Kinder, ohne Hunde, ohne Männer, aber ich wette, wir werden uns eine Menge zu erzählen haben und viel zu lachen.“ - Vielleicht im nächsten Leben …