Das Haarkleid des Cockers soll täglich gekämmt und gebürstet werden, wobei hier täglich ca. 15 - 30 Minuten einzuplanen sind.
Zum Vorkämmen verwendet man eine Zupfbürste (Drahthaarbürste) mit weichen, dünnen Borsten.
Mit dieser Bürste kann man Kletten und kleine Filzknötchen problemlos entfernen.
Danach kämmt man das Haar, am besten mit den Spratt’s Kämmen.
Gekämmt werden die Ohren, die Vorderläufe (hier besonderes Augenmerk auf die Achseln und die Ohrenansätze geben, dort verfilzen die Haare sehr schnell), die Hinterläufe und die langen Haare unterhalb der Rute. Das restliche Haar wird gebürstet. Zum Vorkämmen wird ein weitgezinkter Kamm (Spratt’s Nr. 70), zur Feinarbeit ein enggezinkter Kamm (Spratt’s Nr. 72) verwendet.
Mein Tip: Man kann einen kleinen Haushaltsgummi in den Kamm einflechten, was lose Haare viel besser entfernt. So nimmt man bei der täglichen Pflege schon sehr viel Haar vom Hund.
Mit einer Bürste (ich empfehle das Fabrikat “Mason Pearson”, weil diese Bürsten zwar relativ teuer, aber eine Anschaffung für’s Leben sind) wird das gesamte Fell nochmals auf Hochglanz gebracht - hierbei erreicht man auch die gewünschte Weichheit des Fells.
Es gibt natürlich auch günstigere Alternativen, z. B. mit Perlonborsten:
Das Haarkleid des Cockers ist im Welpenalter dicht, glänzend und gut anliegend, während es im Jugendalter oftmals rechts struppig aussieht, da hier ein Fellwechsel vonstatten geht, das Welpenfell geht aus. In dieser Zeit ist es wichtig, den Hund ausgiebig zu kämmen, um den Haarwechsel voran zu treiben.