Unter Endoparasiten versteht man die Schmarotzer, die sich im Hund einnisten, wie z. B. Würmer. Es gibt keine vorbeugenden Mittel gegen Würmer, es empfiehlt sich allerdings eine prophilaktische Bekämpfung, z. B. durch Eingabe von Entwurmungsmitteln, die beim Tierarzt erhältlich sind.
So erhalten beispielsweise alle erwachsenen und geschlechtsreifen Cocker-Spaniels bei Volcatia vierteljährlich eine Entwurmungstablette, damit wir auf der sicheren Seite sind und unsere Hunde kein Infektionsrisiko bei den Schmuseattacken auf Kinder bieten.
Ektoparasiten
Unter Ektoparasiten versteht man alles, was auf unserem Cocker-Spaniels kriechen kann: Zecken, Flöhe, Milben, Haarlinge, Läuse usw.
Zecken
Sie lauern in Gräsern, um sich bei Kontakt mit Mensch und Tier fallenzulassen und sich festzusaugen: Zecken, die Blutsauger, die zudem auch noch gefährliche Krankheiten übertragen können, wie z. B. Borreliose. Nachdem sie sich vollgesaugt haben, lassen sie sich vom Wirt fallen, zehren vom Blut, legen Eier, vermehren sich ... Abhängig von den verschiedenen Verpuppungsstadien sind Zecken ca. 1 mm bis 5 mm groß, wenn sie noch kein Blut gesaugt haben. Nach der Blutaufnahme können die Biester durchaus auch 10 mm groß sein:
Entfernt werden Zecken mit Zeckenhaken oder Zeckenzange. Mit der Zange oder dem Haken wird die Zecke direkt zwischen Beißwerkzeug (welches in der Haut steckt) und dem Körper gepackt, zwei bis dreimal gedreht und vorsichtig aus der Haut gezogen. Je jünger und frischer die Zecke, desto weniger Gift hat sie bisher in den Körper ihres Wirts abgeben können. Die Zecke muß übrigens getötet werden, sonst lebt sie weiter.
Flöhe
Flöhe sind meist rot-braun, verfügen über ein hohes Sprungvermögen, vermehren sich schnell und ernähren sich vom Blut ihres Wirts. Bei Verdacht auf Flohbefall untersucht man seinen Hund am besten mittels eines Flohkamms, den man durch das Fell zieht.
Bestätigt sich der Verdacht, greift man am besten auf zwei Mittel zurück: Zum einen muß der Hund behandelt und geschützt werden vor Neubefall, zum anderen müssen Schlafplätze des Hundes (ALLE Körbchen, Decken, Teppiche usw.) behandelt werden mit einem Umgebungsspray, das auch die abgelegten Floheier unschädlich macht.
Vorbeugen ist die halbe Miete! Mit geeigneten Mitteln kann man dem Befall durch Ektoparasiten vorbeugen. Neben den üblichen Mitteln vom Tierarzt (Frontline, Exspot etc.) gibt es auch biologische Anti-Ungeziefer-Mittel, wie zum Beispiel das “Herba Max”-Parasitenhalsband und “Petvital Verminex” der Firma Canina. Gerade wenn kleine Kinder im Haushalt leben empfiehlt sich die Anwendung biologischer Mittel!
Trotzdem sollte der Hund nach wie vor regelmäßig abgesucht werden. Und auch Menschen sollten sich vor Zecken schützen. Ein Mittel, welches von Mensch und Tier gut vertragen wird, ist “Zecken-Frey”.