Gesunde Zähne sind kräftig und weiß, das Zahnfleisch ist fest und gut durchblutet.
Frißt der Hund oft Halbfeuchtnahrung oder Naßfutter, wird das Gebiß nicht ausreichend gefördert. Frißt der Hund nur Trockenfutter, wird der Speichelfluß angeregt. In beiden Fällen kann es zu Karies und Paradontose kommen.
Vorbeugen kann man hier mit der richtigen Ernährung, indem man kein Futter reicht, das Zucker enthält, am besten reicht man frisches Futter (Fleisch und fleischige Knochen, die der Hund nagen muß).
Auch Kauartikel aus getrockneter Büffel- oder Rinderhaut, einfache Baumäste und Spieltaue aus Baumwolle unterstützen das gesunde Gebiß.
Mein Tip: Bieten Sie Ihrem Hund Kauchips aus Rinderhaut an, die werden sehr gerne genommen.
Im Fachhandel gibt es mittlerweile auch Zahnpasta für Hunde, gute Ergebnisse erreicht man auch, wenn man die Zähne regelmäßig mit einer weichen Zahnbürste, beträufelt mit Zitronensaft oder einer Mischung aus Schlämmkreide (erhältlich in der Apotheke) und Wasser, reinigt.
Mein Tip: Unsere Hunde sind mittlerweile an eine elektrische Zahnbürste gewohnt. Was anfangs einem Zweikampf ähnelte, lassen sich die Hunde nun bereitwillig gefallen und man sieht den Unterschied!
Kommt es trotz alledem zu Ablagerungen, kann der Tierarzt den Zahnstein mit Hilfe von speziellem Werkzeug beseitigen, z. B. mit einem Zahnspatel:
Übler Mundgeruch kann auf faule Zähne, sowie auf eine Störung der Magenfunktion hindeuten.
Bei zuviel Zahnstein und faulen Zähnen hilft nur noch die zahnmedizinische Behandlung.
Nachfolgend Fotos von zwei Cockern, die wir bei uns aufgenommen und gesund gepflegt haben, nachdem die Besitzerin verstorben war.